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Canopy Kin

Live performance

Performance

    Zeughausareal Uster

Samstag, 30. März 24, 14 – 17 Uhr

Samstag, 13. April 24, 14 – 17 Uhr

    Forum de l’Hôtel de Ville Lausanne

Samstag, 27. April 24, 12 – 15 Uhr

    Chrämerhuus Langenthal

Samstag, 1. Juni 24, 13 – 16 Uhr

WORKSHOP

    Zeughausareal Uster

Samstag, 6. April 24, 11 – 12.30 Uhr
Anmeldung unter info@bewegendekunstformen.ch

Der Bewegungsworkshop von Maja Renn ist von ihrer Zusammenarbeit mit Wissenschaftler:innen am Plant Ecology Research Laboratory der EPFL inspiriert.

Die Session übersetzt das komplexe System der Kooperation und Konkurrenz zwischen Baumarten in heterogenen Waldgemeinschaften in eine Abfolge sanfter und meditativer Tanzübungen.

Durch eine Auswahl spielerischer individueller, Paar- und Gruppenaufgaben werden Themen wie gemeinsames Wachsen, gegenseitige Förderung und das feine Gleichgewicht der Homöostase angesprochen.

Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung unter info@bewegendekunstformen.ch ist erforderlich. Erwachsene jeden Alters und jeder Herkunft sind herzlich willkommen, Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Bequeme Kleidung und warme Socken sind empfohlen.

Performance

The Canopy Kin ist eine performative Installation, entstanden aus den Beobachtungen von Forschenden des PERL. Sie setzt wissenschaftliche Erkenntnisse über die komplexen Beziehungen zweier Baumarten in eine Choreo­grafie für zwei Tänzer:innen um. Dadurch macht sie auf die Zusammenarbeit und den Wettbewerb zwischen verschiedenen Baumarten in Waldgemeinschaften aufmerksam. Die Performance überträgt den immer­währenden Tanz der Bäume im Wald auf den zeitlichen und physischen Rahmen des menschlichen Körpers. Die Betrachtenden sind angeregt, sich mit mehr Mitgefühl und Verständnis auf ökologische Prozesse einzulassen. Vielfältige Beziehungen und langfristige Verbindungen zwischen einzelnen Lebewesen sind unverzichtbar für ein intaktes Ökosystem. Deshalb ist es wichtig, alte Wälder zu erhalten.

Die performative Installation “The Canopy Kin” ist inspiriert von der neuesten Forschung des Plant Ecology Research Laboratory der EPFL. Mit Hilfe des Tanzes veranschaulicht das Stück das komplexe System von Kooperation und Konkurrenz zwischen Baumarten in vielfältigen Waldgemeinschaften.

Konzept und Regie: Maja Renn
Performance: Haeyeon Lim und Maja Renn
Ton: Zaumne

Über die Künstlerin

Maja Renn verwebt Bewegung, minimalistische Zeichnungen und Poesie zu visuellen und performativen Erzählungen, die spielerisch Grenzen unterstreichen, verschieben und auflösen. Sie erforscht Themen wie tentakelartig verflochtenes Träumen, (Selbst)Fürsorge und artübergreifende Verflechtungen und entwirft utopische Modelle für die symbiotische Koexistenz von verschiedenen Lebensformen. Ihre oft kollaborativen und transdisziplinären Stücke nehmen verschiedene Formen an, die von immersiven Tanzproduktionen über partizipative Bewegungssessions bis hin zu intimen Ritualen unter vier Augen reichen.

Maja Renn nahm im Sommer 2023 an der künstlerischen Residenz am Plant Ecology Research Lab (PERL) der EPFL teil.

Sketch showing a performance