Kunst- & Wissenschaftsausstellungen über den Klimawandel
Dear2050
Unsere Expertise
Wissenschaft & Kunst
Dear2050 vernetzt und vermittelt an der Schnittstelle zwischen Kunst, Wissenschaft und Öffentlichkeit. Es verbindet aktuelle Forschung mit zeitgenössischer Kunst. Mit künstlerischen Residenzen, langjährigen Projekten, immersiven Ausstellungen und vielfältigen Veranstaltungen machen wir Wissenschaft für ein breites Publikum zugänglich.
Bisherige Ausstellungen
ARBOREAL FUTURES
Bäume können mehr als 1000 Jahre alt werden, während die aktuellen Klimamodelle den Klimawandel bis etwas 100 Jahre in die Zukunft prognostizieren. Was passiert danach? Aus der Zusammenarbeit des Plant Ecology Research Lab (PERL) der EPFL in Lausanne mit der Performance-Künstlerin Maja Renn und dem Designer und Künstler Krzysztof Wronski entstand eine spekulative Zeitreise in die nahe Zukunft der heimischen Bäume.
Welche Rolle nehmen Bäume in der menschlichen Gesellschaft ein? Wie passen sich Bäume an den Klimawandel an? Kann Technologie diesen Anpassungsprozess unterstützen? Und was können Menschen von Bäumen lernen?
ENTANGLED FORESTS
Wälder sind die artenreichsten Lebensräume der Erde. Sie bedecken ein Drittel der Landfläche dieses Planeten und sind Zuhause für mehr als drei Viertel aller Lebewesen an Land. Als riesiges Netzwerk von Verflechtungen zwischen Millionen von Lebensformen und als wichtiger Kohlenstoffspeicher leisten sie einen unverzichtbaren Beitrag zum Erhalt der Biodiversität und zur Regulierung des globalen Klimas.
Dear2050: Entangled Forests zeigte künstlerische und wissenschaftliche Beiträge über Wälder und regte dazu an, unsere Beziehung zum Wald zu reflektieren. Was sind Wälder für uns? Was würden Bäume sagen, könnten sie mit uns sprechen? Und wie sieht die Zukunft des Waldes aus?
Die Gruppenausstellung entstand in Zusammenarbeit mit dem Plant Ecology Research Lab (PERL) der EPFL in Lausanne. Die Forschungsgruppe untersucht die ökologischen Anpassungsprozesse von Pflanzen unter klimatischem Stress.
MEHR MEER
Die Ausstellung Dear2050: Oceans on the rise war vom 12. Dezember 2021 bis 30. Januar 2022 im Kunst(Zeug)Haus Rapperswil und vom 12. Februar bis 12. März 2022 in der Kammgarn West in Schaffhausen zu sehen.
70% der Erdoberfläche besteht aus Meeren. Sie enthalten 97% des gesamten Wassers der Erde und geben dem Planeten vom All betrachtet seine blaue Farbe. Mehr als 78% der gesamten Biomasse der Erde lebt im Meer. Die Meere regulieren das Klima. Sie speichern die Hälfte aller CO2-Emissionen und 90% der überschüssigen Wärme aus der Atmosphäre. Alles Wasser der Erde fliesst ins Meer.
Die Ausstellung zeigte 18 künstlerische und wissenschaftliche Positionen in einer Nachricht der Künstler:innen und Wissenschaftler:innen an das Jahr 2050 – das Jahr, in dem laut Pariser Klimaabkommen die Wirtschaft klimaneutral sein und die globale Temperatur nicht mehr steigen soll. Die Künstler:innen und Wissenschaftler:innen haben Algen erforscht, die Küste vermessen, die Gezeiten dokumentiert und Küstenstädte der Zukunft gebaut. Die Ausstellung zeigte, wie eng die menschliche Gesellschaft mit dem Meer verbunden ist und wie sich der Klimawandel bereits jetzt auf das Meer auswirkt. Und wie unsere Zukunft gemeinsam mit mehr Meer aussehen könnte.
Antworten auf den Klimawandel
Die Ausstellung DEAR2050: Antworten auf den Klimawandel war vom 24. Oktober bis zum 6. November 2020 in der St. Anna-Kapelle in Zürich zu sehen.
Die Berührungspunkte der westlichen Gesellschaft mit der Klimakrise scheinen abgestumpft: Sensationelle Schlagzeilen mit handgepickten Zitaten aus der Forschung, widersprüchliche Informationen in sozialen Medien, oberflächliche – und oft zynische – Versprechen von Unternehmen, um Aufmerksamkeit heischende Demonstrationen, Nachrichten über Naturkatastrophen an weit entfernten Orten. Während einige die Dringlichkeit der Krise aufzeigen, können andere entmutigend und lähmend wirken.
